Pandora: Quellen
Andreas Michel
Datierung   Quellen und Nachweise
1594   Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel: Vincento Ladislao, Schauspiel, Actus V, Scena 3: "Domine Valeri, nehmet das Pandor zu euch und tragets in unser Losament."
Lit.: Wilhelm Ludwig Holland: Die Schauspiele des Herzogs Heinrich Julius von Braunschweig, Stuttgart 1855, S. 450
1604   Stuttgart 1604: Auf Befehl des Herzogs Friedrich kaufte Elias Auf und Dahin eine "Pandore" für die Kapelle am Württembergischen Hof (Bossert 1910, S. 319)
1606   Stuttgart 1606: Der Orgelmacher Johann Mayer mußte den Boden einer "Pandore" erneuern, die zur Kapelle am Württembergischen Hof gehörte (Bossert 1910, S. 364)
1610   Stuttgart 1610: Von dem Augsburger Lautenmacher Sixtus Rauwolf (Rauchwolff; 1556-1619) kaufte 1610 der Kapellmeister der Stuttgarter Hofkapelle ein "Pandor" (Bossert 1911, S. 204; Lütgendorff 1922, II, S. 405)
1611   Am 30. Januar 611 erhielt Friedrich Achilles am Württembergischen Hof in Stuttgart eine Quinterne, die der Orgelmacher Joh. Meyer Lieferte; aus Straßburg bezogen Friedrich Achilles und sein Bruder Magnus am 17. August 1611 zwei Pandoren für 10 fl. 30 r. (Bossert 1911, S. 151)
1612 Simon de Passe: Musizierende Gesellschaft, 1612 Simon de Passe: Musizierende Gesellschaft, 1612, Kupferstich, 10,4 x 13,8 cm; Coburg, Kunstsammlungen Veste Coburg, Inv.-Nr. VII 308.26; Lit.: Salmen 1981, S. 71
1619   Michael Praetorius:Syntagma musicum, Band II: De Organographia, Wolfenbüttel 1619,
S. 47: "VIOLBASTARDA. [...] Jetzo ist in Engelland noch etwas sonderbares darzu erfunden / daß unter den rechten gemeinen sechs Säitten / noch acht andere Stälene und gedrehete Messings-Säitten / uff einem Messingen Steige (gleich die uff den Pandorren gebraucht werden) liegen / welche mit den Obersten gleich und gar rein eingestimmet werden müssen. Wenn nun der obersten dermern Säitten eine mit dem Finger oder Bogen gerühret wird / so resonirt die unterste Messings- oder Stälene Saitten per consensum zugleich mit zittern und tremuliren, also / daß die Liebligkeit der Harmony hierdurch gleichsam vermehret und erweitert wird."
S. 53f.: "PANDORRA: Bandoer. (in Sciagraph. Col. XVII.) Bandoer (fortassè simile quid, si non idem fuit sive ..... Graecorum) Ist in Engelland erfunden / nach der Lauten Art / fast einer grossen Cyther gleich / mit ein­fältigen und doppelt- auch vier- oder mehrfach gedreheten Messings und stälenen Säiten bezogen / und wird von sechs / bißweilen auch sieben Choren wie eine Laute / doch unterschiedlich gestimmet: Ohn daß jme die Quinta, welche sonsten uff der Lautten gebrauchet wird / mangeln thut."
1619 Michael Praetorius: Syntagma musicum, Bd. III: Termini musici, Wolfenbüttel 1619
S. 7: "Omnivoca vel Omnisona, vollstimmige Instrument, welche alle Stimmen eines jeden Gesanges repraesentiren und zuwege bringen können, oder wie man sonsten zu reden pflegt, die alle Partheien machen, und von mir Fundament Instrumenta, weil sie zum Fundament mit einer Stimm und sonsten allein darin zu singen und zu klingen gebaut werden müssen: Als die Orgel, Regal, Clavicymbel, Virginal, Laute, Harfe, Doppel-Cither, Pandor, Penorcon, und dergleichen."
S. 137: "So ist es auch sehr anmuthig zu hören: Wenn man diese Capellam Fidiciniam, nach Art der Engelländer mit einem gantzen Consort anstellet / also / daß ein starck Clavicymbel / zwey oder drey Lautten / eine Theorba / Bandoer / Zitter / Baßgeig / Block- oder Querflöit / stille Posaun / Viole de Bastarda, und eine kleine Dis­cant-Geige in rein und lieblich zusammen gestimmet / miteinander fortgehen: Die Concertat-Stimmen aber das ihrige cum grata & decenti harmonia darunter mit einbringen."
1619   Michael Praetorius: olyhymnia caduceatrix et panegyrica, Wolfenbüttel 1619, hrsg. von F. Blume, Wolfenbüttel/Berlin 1930 und 1933 (= Gesamtausgabe der musikalischen Werke von M. Praetorius, Bd. XVII, 1/2)
XI. Gelobet und gepreiset. à 5 & 9.: "Seind auch Lauten, Theorben, Cithern und Pandoren vorhanden / so müssen sie bei die Concertat-Stimmen geordnet werden." (I, 50)
VIII. Wenn wir in höchsten Nöten sein. à 4. 8. & 9.: "In diesem hab ich die Capellam Fidiciniam durch und durch mit 4 Stimmen darzu gesetzet / nicht daß es also durch und durch mit vier Violen oder Geigen (welches auch wohl geschehen kann/) gemacht werden sollte; sondern daß man mit Lauten und Geigen / welches mit den beiden Buchstaben V. und L. sonderlich in dem Baß sub Num. 8 allzeit drunter gezeichnet / umwechseln könne. Wie ich dann dieserwegen einen absonderlichen Baß vor die Lauten / Theorben und Pandoren herauser gezogen / und in Nono oder Nona Parte zu finden ist." (I, 27)
XXXVIII. Missa: gantz Teudsch: Glory sey Gott / etc. cum Sinfoniis. Und: Allein Gott in der Höh sey Ehr: mit dem Echo. à 6. 7. 8. 9. 11.: "Darum denn von Nöten / und es auch viel herrlicher und lieblicher riusciren und resoniren würde / wenn man Clavicymbela, Lauten / Pandoren und dergleichen / und also einen Lauten-Chor zu diesen dreien Instrumenten ordnete." (II, 664)
1620 Michael Praetorius: Syntagma Musicum, Theatrum Instrumentorum, Wolfenbüttel 1620; Michael Praetorius: Syntagma Musicum, Theatrum Instrumentorum, Wolfenbüttel 1620;
Taf. XVII
1623   Heinrich Schütz: Historia Der frölichen und Siegreichen Aufferstehung unsers einigen Erlösers und Seligmachers Jesu Christi, Dresden / Bey Simel Bergen / Im Jahr / 1623, Vorrede: "Der Evangelist kan in ein Orgelwerck / Positiff, oder auch in ein Instrument, Lauten / Pandor, &c. nach gefallen gesungen werden / wie dann zu dem ende die Wort des Evangelisten unter den Bassum continuum mitgesetzt worden." (Berner, A.: Die Musikinstrumente zur Zeit Heinrich Schützens. In: Sagittarius I, Kassel 1966, S. 30-42)
1637   Johann Vierdanck: Erster Theil newer Pavanen, Gagliarden, Balletten und Correnten m. 2 V. u. einem Violon nebenst dem Bc., Greifswald 1637; J. Jeger; Rostock ²1641; Vorwort: "An den Music liebhabenden Leser. / [...] Alß erinnere ich freündlich hierbey / Daß diese Pavanen und Gagliarden eigentlich auff keine andere Instrumenta alß Geigen / gerichtet seyn / da die zween Discant auff Violinen, der Baß auff einem Violon oder Viola da gamba, das Corpus oder der GeneralBaß auff einem Clavicymbel, Spinet oder Instrument, nebenst einer Tiorben, Lauten oder Pandor, was man am füglichsten hierzu haben kan / müssen gespielet werden: Doch stehets einem jedwedern frey / ob er an statt einer oder aller beyder DiscantGeigen / Cornettini, oder QuartZincken / nebenst einem Fagott gebrauchen wil; Wo kein Corpus vorhanden / können sie auch wol ohne General Baß gemacht werden." (G. Weiss: Vierdanck. In: MGG XIII, 1966, Sp. 1606 (Faksimile des Beginns des Vorwortes); Nef, K.: Zur Instrumentation im 17. Jahrhundert. In: Jahrbuch der Musikbibliothek Peters für 1928, 35. Jg., Leipzig 1929, S. 40)
1642   Gabriel Voigtländer: Erter Theil Allerhand Oden unnd Lieder, welche auf allerley, als Italianische, Frantzösische, Englische und anderer Teutschen guten Componisten Melodien unnd Arien gerichtet, hohen und Nieder Stands Persohnen zu sonderlicher Ergetzligkeit und vornehmer Conviviis und Zusammenkunfften bey Clavi Cimbalen, Lauten, Tiorben, Pandorn, Violen di Gamba gantz bequemlich zu gebrauchen und zu singen, Sohra 1642, H. Kruse; ²1647 und 31650, M. Volck, Goslar; 41651, N. Duncker, Ratzeburg; 51664, N. Nissen (Härtwig, D.: Voigtländer. In: MGG XIII, 1966, 1912; Salmen 1982, S. 15)
1650 Athanasius Kircher: Musurgia Universalis, Rom 1650, Icon. VII, fol. 477, Nr. IV Athanasius Kircher: Musurgia Universalis, Rom 1650, Icon. VII, fol. 477, Nr. IV: "Typus Cytharae communis"; Pandora: 17 Saiten, 17 Flankenwirbeln, 15 Bünde
1662   Instrumenteninventar von Adam Drese, Kapellmeister, Weimar, 4. Juli 1662: "Inventarium / Der musikalischen Instrumenta und anderer Singendten Sachen. Verzeugnus in hiesige Weimarische Capell gehörige instrumenta.": "21. Das große Pandor" (Aber 1921, S. 150f.)
1667    Berlin 1667: Instrumentennventar von Walter Rowe (senior); in mense jan. 1667: "6. Ein alt Bandor, so bey Churfürstl: Durchl: Johann Sigismund HöchstSel: ged: Zeiten gebrauchet, ist nuhmehr von Sr. Churfürstl: Durchl: Herr Johann Peter Gärtnern verehret, hat gekostet 20 Thal." / "7. Noch ein Bandor, So noch bey itziger aufwartung gebrauchet wirdt, kostet 20 Thal." (Sachs 1910, S. 225) 
1669 Joachim Tielke: Viola da Gamba, Fragment, Hals mit Griffbrett, um 1669 Joachim Tielke: Viola da Gamba, Fragment, Hals mit Griffbrett, um 1669, München, Bayerisches Nationalmuseum, Inv.-Nr. 190 (K 102); die Rückseite des Wirbelkastens (Ahorn) zeigt auf gepunztem Grund stilisierte Blattranken, in die sechs Musikinstrumente eingearbeitet sind: Violine, Hamburger Cithrinchen, Pandora, Laute, Gitarre, Viola da Gamba (Hellwig 1980, S. 91, 136f.)
um 1669   Lübeck 1669: Johann Friedrich Roth (Rode), Ratslautenist in Lübeck, spielte neben Laute auch Viola da Gamba, Violine, Pandor u.a.;  Johann Friedrich Roth (Rode), geb. in Augsburg, 1645-1668 Lautenist im Dienste von Herzog August von Braunschweig- Lüneburg zu Wolfenbüttel (Hennings 1951, S. 101)
1681   Andreas Beyer: Der Christliche Bergmann oder Bergmännische Christe, Leipzig 1681; S.  275: "Pandor / welches / wie nahe es mit der Zitter übereinkomme / und etwan etliche Seiten mehr habe / bekannter ist / als daß man viel Wesens davon mache"
1688   Heinrich Elmenhorst: Dramatorgia antiquo-hodierna, 1688: "anmuthige Erklingung des Fundaments und Grundstimme eines Spinets, Baß-Violon, Bandoren und dergl."; am Ende des 17. Jahrhunderts gehörte die Pandora zu den Continuo-Instrumenten im Hamburger Opernorchester (Kleefeld, W.: Das Orchester der Hamburger Oper 1678-1738. In: SIMG I, 1899/1900, S. 233ff.)
1695   Dresden 1695: Ein "Verzeichnus derer Persohnen, so Sr. Churfürstl. Durchl. zu SAchsen bey der Götter-Invention auffzuwarten" des Hofkapellmeisters N. A. Strungk führte 36 Musiker auf, darunter "H. Elste mit dem Cytrinchen" und "H. Kayser mit dem Bandor"; im Kapellmitgliederverzeichnis von Fürstenau wurde Elste als Schalmeipfeifer und Kayser als Fagottist geführt (Fürstenau, M.: Beiträge zur Geschichte der Königlich Sächsischen musikalischen Kapelle, Dresden 1849, S. 99; Becker-Glauch 1951, S. 85)
vor 1700   letztes Drittel 17. Jahrhundert, Güstrow,: Prinz Carl, Sohn von Gustav Adolf soll am Güstrower Hof die "Pandure" gespielt haben (Meyer 1919, S. 46)
1706   Martin Heinrich Fuhrmann: Musikalischer-Trichter, Frankfurt an der Spree [Berlin] 1706, S. 92: "Pandora ist gleich einer grossen Zitter / mit dräternen Seiten bezogen / und läßt sich auch noch ziemlich vollstimmig darauff spielen."
1713   Johann Mattheson: Das Neu-Eröffnete Orchestre, Hamburg 1713, 279: " die reissende Pandoren werden den altfränckischen Lieder=Leuten geschencket"
1714 Johann Christoph Dehné: Titelkupfer zu Johann Gottfried Walthers "Musicalischem Lexicon", Leipzig 1732 Johann Christoph Dehné: Titelkupfer zu Johann Gottfried Walthers "Musicalischem Lexicon", Leipzig 1732, Sign.: "I. C. Dehné deli et sc Norib:"
1715/25 Johann Christoph Weigel: Musicalisches Theatrum, Nürnberg etwa 1715/1725 Johann Christoph Weigel: Musicalisches Theatrum, Nürnberg etwa 1715/1725, Faksimile-Nachdruck Kassel 1961, hrsg. von A. Berner, Titelblatt: rechts oben: Pandora, 9 Saiten, 5 Bünde; nach Berner (1961, VI) diente als Vorlage ein Kupferstich von Johann Christoph Dehné, vor 1714
1722 Bonanni: Gabinetto armonico, Stefano Sparigioni dilin., Gio: Battista Sintes incise ambe Romani l'anno 1722; Taf. L Bonanni: Gabinetto armonico, Stefano Sparigioni dilin., Gio: Battista Sintes incise ambe Romani l'anno 1722; Taf. L: "Cetera Tedesca"
1737   David Kellner: Treulicher Unterricht im General-Baß, 2. Aufl. Hamburg 1737, S. 1: Der Generalbaß "aber wird gespielet auf viel- oder vielstimmigen Instrumenten, als da sind Clavir, Laute, Theorbe, Calichon, Panbor, auch Viola di Gamba; ja man tractiret ihn gar auf der Guitarre, so gut sichs thun läßt."
um 1740 Pandora, Sachsen, 18. Jahrhundert Pandora
Sachsen, Mitte 18. Jahrhundert
Sign.: "Eduard Hottenroth, Königl. Sächs. Hofconditor hat dieses Instrument reparirt 1846" (Reparaturzettel mit kreisförmiger Aufschrift, handschriftlich)

Freiberg, Stadt- und Bergbaumuseum, Inv.-Nr. 53/171

Lit.: Michel 1989, 79, Nr. 8
vor 1750   1. Hälfte 18. Jahrhundert: zur fürstlichen Kapelle in Weißenfels gehörten zwei Pandoristen: "Joseph Doberzinsky, Kammer-Pandorist"; "Pantaleon Hebenstreit" (Werner 1911, S. 68, 71, 75f.)
1757   Weimarer Schatullrechnungen; Thüringisches Hauptstaatsarchiv Weimar; Bestand Fürstenhaus, Sign. A 914; Belege zu den Schatullrechnungen; Michaelis, bis Weihnachten 1757; Beleg Nr. 98; 7.12. 1757: [Instrumentenmacher Adam Eilenstein quittiert] Auß Einer laude, welge Ihro Hochfürstl. Durchl: in Gotha gekaufft haben, und so nicht brauchbahr wahr, worahn den[n] Erstl: Eine neÿe Döcke und neÿen halß hette missen gemacht werden habe ich auf gnädigsten befehl, zu Einen bandohr nach Johseffen seiner ahrt ververdiget, an den under Korbs [Korpus] habe ich alle fugen missen in neÿen leim setzen, selbige Inwendig missen mit Bergament verleimen, die Runde und quer durchgengich [sic!] auch oben rum, solgen mit neÿen Holß futtern außgefüttert und verwahret, und nach Jezigen Instrument eingerichtet, Eine neÿe Döcke mit den außgestochenen stern, und inwendiger fieler bestärgung, unden mit Einen drommelfel auf die Döcke zweÿ neÿe Hälsse mit schnürckeln gemacht, ganß neÿ lackiret, mit neÿen seÿden bezogen und alles darahn ververdiget, dreizen stick neÿe schwartz gebeitzte würbel darein und 15 stick Knöbgen von Elffenbein wo die seÿden darahn angemacht sein, darahn gemacht / 8 thlr. / moderiert auf 7 Thlr. 16 Gr.

Lit.: Ahrens 2010
1758   Jacob Adlung: Anleitung zu der musikalischen Gelahrtheit, Erfurt 1758, S. 575: "Ein Pandoret ist eine Art des Clavichords, welches den Klang einer Pandore vorstellen soll. Daher werden über den Saiten des Clavichords noch andere aufgezogen, und hinter dem Anschlage des Clavichords siehet man hölzerne Docken in der Tiefe mit - in der Höhe aber ohne Dämpfer, welche durch die hintergeschobenen Tasten aufwärts gegen die Saiten getrieben werden."
1760   Johann Christoph Gottsched: Handlexicon oder Kurzgefaßtes Wörterbuch der schönen Wissenschaften und freyen Künste. Leipzig 1760, Sp. 1238f.: "Pandura"
um 1760 Agnes von Zinzendorf, vor 1760 Anonym: Marie Agnes von Zinzendorf (1735-1784, verh. Burggräfin und Gräfin von Dohna), Öl auf Leinwand (doubliert), 58 x 48 cm, Herrnhut, vor 1760, Öl, Herrnhut, Archiv der Brüder-Unität; Ort und Sign. der Vorlage: U.A. Nr. 101, BA 1025; Zister (English Guitar?, Pandora?); Lit.: Glitsch, A.: Verzeichnis der Gemälde in der Gemäldesammlung des Brüder-Unitäts-Archivs zu Herrnhut, Herrnhut o.J. (um 1900), Nr. 41
1769 Georg David Matthieu (1737-1778): Prinzessin Charlotte Sophie zu Mecklenburg-Schwerin Georg David Matthieu (1737-1778): Prinzessin Charlotte Sophie zu Mecklenburg-Schwerin, Öl auf Leinwand, bez. hinten am Notenpult: "G. D. Matthieu pinxit 1769", Schwerin, Staatliches Museum, Inv.-Nr. G 191 (Ernst Steinmann & Hans Witte: Georg David Mathieu. Ein deutscher Maler des Rokoko (1737-1778). Leipzig 1911, Nr. 34; Katalog Malerei des 18. Jahrhunderts im Staatlichen Museum Schwerin. Schwerin 1954; Nr. 219; Lisa Jürss: Prinzessin Charlotte Sophie von Mecklenburg-Schwerin. In: Schwerin Volkszeitung 19.1.1972; Ingeburg Schwibbe: Georg David Mathieu, 1737-1778, Malerei - Pastelle - Grafik. Schwerin 1978, S. 25, 36)
1789   Daniel Gottlob Türk: Klavierschule, Leipzig und Halle 1789, S. 3: "Das Pandoret hat über den Saiten des Klavieres noch andere, welche durch hölzerne Docken angeschlagen werden, wodurch die Pandore (eine Art von Zither) nachgeahmt wird."
1792   G. F. Wolf: Kurzgefaßtes Musikalisches Lexikon. Halle 1792, 2. verb. und verm. Auflage, S. 138: "Pandoret hat über den Saiten des Klaviers noch andere, welche durch hölzerne Docken angeschlagen werden, wodurch die Pandora, eine Art von Zither, nachgeahmt wird."
1792   Johann Adam Hiller: Anweisung zum Violinspielen, für Schulen, und zum Selbstunterrichte. Nebst einem kurzgefaßten Lexicon der fremden Wörter und Benennungen in der Musik. Leipzig 1792, S. 78: "Pandora, eine große Art von Zither."
1834   Wilhelm Schneider: Historisch-technische Beschreibung der musicalischen Instrumente, Neiße und Leipzig 1834, S. 107: "Abschnitt VI. Neu erfundene und wenig in Gebrauch gekommene Instrumente."; S. 111: "Bandora ... ein mit 12 Stahlsaiten bezogenes Instrument, ganz der Cither ähnlich, in Hinsicht der Stimmung aber der Laute gleich, erfand John Rose in London 1561"
vor 1900 Pandora; Reproduktion nach Mersenne 1636, p. 53 Pandora
Italienisch, 19. Jahrhundert (nach de Wit 1892)
Reproduktion nach Mersenne 1636, p. 53

Leipzig, Musikinstrumenten-Museum der Universität, Inv.-Nr. 640
1911 Penorcon; Reproduktion nach Praetorius 1620, Taf. XVII, Nr. 2 Penorcon
Reproduktion nach Praetorius 1620, Taf. XVII, Nr. 2
Wilhelm Busch, Köln 1911

Leipzig, Musikinstrumenten-Museum der Universität, Inv.-Nr. 641
1911 Orpheoréon; Reproduktion nach Praetorius 1620, Taf. XVII, Nr. 3 Orpheoréon
Reproduktion nach Praetorius 1620, Taf. XVII, Nr. 3
Wilhelm Busch, Köln 1911

Leipzig, Musikinstrumenten-Museum der Universität, Inv.-Nr. 642
 
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