| Zistern als Instrumente der sächsischen Bergleute und Bergsänger |
| Andreas Michel |
| In Sachsen bildeten über mehrere Jahrhunderte hinweg Bergleute und insbesondere die sogenannten
Bergsänger eine wichtige soziale Trägerschicht des Zisternspiels. Diesen diente die Zister in erster Linie als Begleitinstrument, wie aus einem "Nachrichtlichen Entwurff / Des Berg-Männischen Auffzuges", der
in Schneeberg im August 1678 stattfand, hervorgeht: |
| "des Abends um 9 Uhr in
guter richtiger Ordnung mit angezündeten / wohlgeschürten und
hellbrennenden Gruben-Lichtern / vom Oberen Marckt herein unter
Schallmeyen-Klang sich praesentiret / da denn beym Röhr-Kasten der
Berg-Chor / bestehend aus dem Directore / 14 Adjuvanten / als 10
Bergleuten und 4 Schul-Knaben / samt 3 Cythar-Schlägern sein Berg-Reyhen
erschallen und mit voller Stimme zu erst hören laßen: Wach auff! wach
auff! der Steiger kömmt".
(Salomo Krauss: Nachrichtlicher Entwurff / Des Berg-Männischen Auffzuges, Schneeberg V.
August 1678, Zwickau o.J.; zit. nach Heilfurth 1936, S. 12) |
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Anonym: Die
historische Bergparade anläßlich des Saturnusfestes im Jahre
1719, Deckfarbe, Papierband, aneinandergeklebte Einzelblätter,
320 x 200, 5 mm überklebt, Gesamtlänge der Papierrolle = 38,40
m, Bergakademie Freiberg, Inv. Nr. XI 87520; "Berg-Sänger": 2
Zisternspieler, 1 Fagott (Fagottino);
Lit.: David Fassmann, Johann Gottlob Horn: Des Glorwürdigsten Fürsten und Herrn
Friedrich Augusti, des Großen, Königs in Pohlen und Churfürstens zu Sachsen,
etc. Leben und Helden-Thaten, Frankfurt und Leipzig 1734, S. 811-831, 896; Eberhard Neubert & Eberhard Wächtler: Die
historische Bergparade anläßlich des Saturnusfestes im Jahre
1719 (Kommentare zum Faksimiledruck), Leipzig 1982, S. 25 und 30
; Monika Schlechte: Das Saturnfest 1719. In: Bergbau und Kunst in
Sachsen, Ausstellungsführer, Dresden 1989, S. 61f.; Monika
Schlechte: Das Saturnfest 1719. In: Bachmann/Marx/Wächtler 1990,
S. 219-221; Sieber 1958, S. 94 |
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| Über die Eigenheiten des
bergmännischen Singens äußerte Christian Meltzer 1680, daß die Bergleute
zum Klang der Zister mit "besonderer Kehle" singen. Meltzer hob
ausdrücklich hervor, daß der Gesang der Bergleute nicht im
"gepflegten Wohlklang" erfolgte. |
| "Pertinent huc cantilenae ex
jujus modi vocabulis compositae, vulgo die Bergkreyhen / quibus
Metallarii Dei benignitatem, munificentiam Principum, propriamque
integritatem alta voce decantare solent. Et dantur certi cantatores
metallici die Bergsänger / quia Principe Hermundurorum stipendia et
indumenta sua accipiunt (tragen eine gestickte Steigerkappe / Arschleder
und Hirschfänger) easdemque cantilenas inter sonos cytharae, non in
eleganti harmonia ac peculiari quasi gutture modulantur."
(Christian Meltzer:
Glück Auff! De Hermundororum Metallurgia Argentoria, Dissertation,
Lipsiae 1680, S. 64; vgl. Sieber 1958, S. 38 und 89) |
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An anderer Stelle, in seiner
"Bergläufftigen Beschreibung Der ... Bergk-Stadt Schneebergk",
charakterisierte er diese "besondere Kehle" der Bergleute im
Zusammenhang mit dem Zisternspiel: |
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"Es ist den Bergkleuten und Bergk-Städtern ein freies und lustiges Gemüthe gleichsam angebohren /
und muß sich dahero dasselbe fast nothwendig durch Singen der
Bergk-Reyhen bezeugen. Man höret es bald / wo sie ein Gelagk haben /
oder in einer Zeche sitzen / denn sie können nicht schweigen / sondern
sie ruffen laut und machen ein starck Gethöne / wenn sie wacker und
Bergkmännisch die Bergk-reyhen drehen und colloriren / das Maul muß
auffgethan / der Hals dran gestrecket und ja wohl aus allen Kräften
gesungen seyn / daß man es weit genung hören kan: der Seyten auff ihrer
Bergkmännischen Harffe oder Zyther schonen sie auch nicht / sondern
schlagen mit dem Federkiel weidlich drauff / daß es nur allenthalben
fein starck klinget und thönet."
(Christian Meltzer:
Bergläufftige Beschreibung Der ... Bergk-Stadt Schneebergk, Schneeberg
1684, S. 705; zit. nach Sieber1958, S. 40f.) |
| Und weiter heißt es: |
"Allein wenn sie Gott zu
Ehren also singen und ihme dancken / so thuts das bloße starcke Thönen /
das laute Ruffen und der vole Halß allein nicht / sondern es muß auch
mit Bergmännischer Andacht / ... gedancket und gesungen seyn ... d.i.
nicht die volle Stimme / da eyner prav schreyet / noch die
starckklingenden Seyten, sondern das Hertz und Gemüthe / wenn man Gott
liebet / machen daß ein geistlicher Bergk-Reyhen Gott wohl gefället."
(ebd., S. 706, vgl.
Werner Kaden: Frühe bergmännische Musikkultur. In: Beiträge zur
Musikwissenschaft XXXI (1989), Heft 1, S. 60) |
| Diese Schilderung wird durch
eine Vielzahl von Bildquellen ergänzt. Als eine der frühesten bildlichen
Darstellungen von Bergsängern mit Zistern darf ein Kupferstich mit dem
Titel: "Des Merkury Aufzugk mit der Bergk-Invention zum Ringk-Rennen
über den Alten Marck und durch die Schloßgasse in die Churfürstl.
Residenz und dan ferner auf die Bahne den 21. February Ao 1678"
angesehen werden. |
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Gabriel Tzschimmer: Die Durchlauchtigste Zusammenkunft, oder:
Historische Erzehlung, was der Durchlauchtigste Fürst und
Herr, Johann George der Ander ... im Monat Februario des
1678sten Jahres an allerhand Aufzügen, Ritterlichen
Exercitien, Schau-Spielen, Schiessen, Jagten, Opern ...
vorstellen lassen, Nürnberg 1680; Kupferstich S. 273:
"Des Merkury Aufzugk mit der Bergk-Invention zum
Ringk-Rennen über den Alten Marckt und durch die Schloßgasse
in die Churfürstl. Residenz und dan ferner auf die Bahne den
21. February Ao 1678", 55,5 x 117 cm; Erläuterung dazu
ebd., pag. 274: "Churfürstliche Bergk-Sänger / in
Bergk-Habit."; 12. Gruppe: Bergsänger, Zisternspieler
und Muldenträger (vgl. Sieber 1960, S. 62f.;
Bachmann/Marx/Wächtler 1990, S. 218f.) |
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| Der Stich zeigt "Churfürstliche Bergk-Sänger / in Bergk-Habit", die an einem Aufzug
1678 in Dresden teilnahmen. Ein zisternspielender Bergsänger ist
ebenfalls auf einer 1678 datierten "Bergmännischen Garnitur für
Johann II. von Sachsen" zu erkennen. |
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Samuel Klemm (1610/12-1678): Bergmannsgarnitur des Kurfürsten
Johann Georg II, 1675-1677, signiert und datiert: "MDCLXXV,
1676 S K fecit, S. Klem AEtatis sua 66. AO 1677.", Silber,
teilweise vergoldet, Email, Jaspis, Bergkristall, Amethyst,
Granat, Rauch- und Milchquarz, Leder, Eisen; Dresden, Grünes
Gewölbe, Inv.-Nr. VIII 317-326; Emailmedaillon in Hakenschnalle
‑mit zisternspielendem Bergsänger (vgl. G. Tzschimmer: Die
Durchlauchtigste Zusammenkunft, Nürnberg 1680 (erste Erwähnung);
U. Arnold: Samuel Klemm. In: Bergbau und Kunst in Sachsen,
Ausstellungskatalog, Dresden 1989, 60. Abb. siehe: S. und W.
Jacobeit: Illustrierte Alltagsgeschichte des deutschen Volkes
1550 - 1810. Jena und Berlin 1985, Abb. 109;
Bachmann/Marx/Wächtler 1990, 259 |
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| Nach Fürstenau traten
bereits 1662 anläßlich einer sogenannten "Wirthschaft" Berghäuer
mit Geige, Zister und Triangel am kurfürstlichen Hof in Dresden auf:
"Die Trabantenpfeifer; Bergkhäuer (welche die Tänze gesungen); eine
Discant-, Alt- und Baßgeige, Zither und Triangel; eine andere Musik von
Geigen." (Moritz Fürstenau: Zur Geschichte der Musik und des
Theaters am Hofe zu Dresden, 1. Teil, Dresden 1861, S. 202) |
| Insgesamt lassen die Quellen den Schluß zu, daß im
17. Jahrhundert die Zistern zu den meistgespielten und weit verbreiteten
Musikinstrumenten in Sachsen gehörten. Andreas Beyer berichtete 1681
recht anschaulich: |
"Wenn
Gott Gedeien zur Arbeit / daß sie ihren Gewercken und auch wol sich
selbsten gut Ertz hauen / und nutzen schaffen / sämtlichen aber Ausbeuth
giebet / daran die Herren Gewercken ihren Darlag und Zupuß wegen
ergötzet werden / und die ehrlichen Bergleute es neben ihren Löhnigen
auch geniessen / so pflegen jung und alt / und die was können / ihre
Zitter hervor zusuchen und sich lustig darbey zu machen."
(Andreas Beyer: Der
Christliche Bergmann oder Bergmännische Christe, Leipzig 1681, S. 273) |
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"Wenn man mit Instrumenten musiciret
hat / so wird die Aria oder Gesang zwischen eingemenget.
Wenn die Bergleute eines uff der Zitter geschlagen / so
fangen sie auch ihre Berg-Reyhen an." (ebd., S. 286) |
| Andreas Beyer: Der Christliche Bergmann
oder Bergmännische Christe, Leipzig 1681, Frontispiz |
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Im Verlaufe des 17. Jahrhunderts wurde die von den
Bergleuten gepflegte Musik zu einer ernsthaften Konkurrenz für die
Stadtpfeifer, weil die Bergsänger nach Erweiterung ihres
Instrumentariums trachteten und damit die Privilegien der Stadtpfeifer
angriffen. Amtliche Regelungen waren die Folge. In einem Beschluß des
Freiberger Rates aus dem Jahre 1707 wurde den "Pfuschern" - damit waren
Bergsänger und Dorffiedler gemeint - angedroht, daß ihnen, sollten sie
die Privilegien der Stadtpfeifer verletzen, die Instrumente zerschlagen
würden. |
"Sollte aber jemand
eine bergmännische Musik verlangen, wäre ihnen dergleichen nicht zu
wehren, jedoch hätten sie sich keiner anderen Instrumente als der Zither
und Zymbels oder Triangels dabei zu gebrauchen."
(Freiberg 1707: Ratsbeschluß, OBA Freiberg, Nr. 328 und 489, Bl. 19/20; zit. nach Sieber
1958, S. 28) |
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Im Jahre 1709 wurden die Bergsänger dann erneut verpflichtet:
"3. Euch nebst den Singen Züttern Leder und Triangeln keiner andern als
Seyten instrumenten gebrauchen und derer Hautbois,
Schallmeyen und Waldhörner Euch enthalten."
(Freiberg, 26.09.1709, Ratsakten, Acta, die Bestellung gewisser
Bergsänger betr., OBA Freiberg, Nr. 1335, Bl. 13; nach Georg
Schünemann: Freiberger Bergmusiker. In: Festschrift Hermann
Kretzschmar zum 70. Geburtstag, Leipzig 1918, S. 143 und
Sieber 1958, S. 42; Datierung nach Sieber) |
| Johann Samuel Mock (1687-1739) oder Johann Gottlob Schoene: Bauernaufzug,
Dresden, 13.2.1714, Deckfarbenmalerei, 620 x 980, Dresden,
Kupferstich-Kabinett, Inv. Nr. Sax. Top. Ca 199; Bl. 45: 4
Bergmusikanten mit zwei Violinen und Zister |
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Aus einer Vielzahl von
Schreiben an die Obrigkeit gehen die Streite um Privilegien hervor. Im
Gesuch der "Fraternität der Berg-Sänger zu Johann-Georgen-Stadt"
an den Landesherrn aus dem Jahre 1708 heißt es: |
"Wir sind meistensteils von
Jugend auf der Bergarbeit nachgegangen und haben uns darbey einer
bergmännischen Music und Citterschlagen und ein wenig Singen befließen.
Es muß aber das Exercitium derselben durch den hiesigen Richter und Rath
schon zum öfteren unterbrochen und inhibiret, sind auch sowohl mit
Arest- und Geld-Straffe zum theil deßwegen hart beleget worden."
(Johanngeorgenstadt
1708: Gesuch der "Fraternität der Berg-Sänger zu Johann-Georgen-Stadt"
an den Landesherrn, 1708, OBA Freiberg, Ba. Johanngeorgenstadt 860; zit.
nach G. Heilfurth: Das Bergmannslied, Kassel und Basel 1954, S. 24) |
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Andererseits beklagten sich
die Stadtpfeifer über die Verwendung ihrer Instrumente durch andere
Musiker. In einer Antwort des Vice-Actuars Andreas Göllnitz auf ein
Schutzgesuch der Chemnitzer Stadtpfeifer vor "Stümpern und
Bierfiedlern" vom 4.6.1689 heißt es: |
"Im übrigen aber könte man die jungen Purschen, so
in Bierhäußern unter sich selbst eine Musik machen wolten und nicht
aufflegen ließen, nicht so einschräncken, und blieben denenselben
unverwehret in Bierhäußern sich vor sich lustig zu machen mit der
Violine, Zithar und Sackpfeiffe, nicht aber mit Schalmeyen und andern
Instrumaentis Musicis".
(Antwort des
Vice-Actuars Andreas Göllnitz auf ein Schutzgesuch der Chemnitzer
Stadtpfeifer vor "Stümpern und Bierfiedlern" vom 4.6.1689; zit. nach W.
Rau: Geschichte der Chemnitzer Stadtpfeifer, Chemnitz 1931, S. 18) |
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Die Reglementierungen des
Instrumentengebrauchs trug sicher nicht unerheblich dazu bei, daß die
Zister zwangsläufig zum wichtigsten Instrument der Bergsänger wurde. In
den Berichten über die Musik der Bergsänger tauchen immer wieder Zister
und Triangel als Begleitinstrument auf. Georg Schünemann zitierte aus
den Beichtakten des Pfarrarchivs Augustusburg: |
"Ao
1710 d. 28 Juny Abends nach Tische hat N. Cörtelein Steiger und seine 3
Söhne uff 3 Citter und 1 Triangel, Mir zu ehren, meine anno 1694 Churf.
Friedr. Augusto bey der Huldigung in Freyberg übergebene Bergmännische
Verse in dieser melodie zu Zwothen Thal bey Herr Wolffischen Kammerherrn
in Zwothenthal in seinem Bergstübgen abgesungen! M.E.H.
NB. Dieser Steiger hat dem H. Fischer diese Verse in dieser Melodie
lange zuvor an seinem Nahmenstage Ihn damit gleichsam anbindende
Vorgesungen und uf befragen, Wo Er sie herbekommen geantwortet: Es hätte
Sie ein Steiger zu Johann-Georgen Stadt gemacht, da Sie gar oft von
Bergleuten gesungen würden. Welches Er ihm aber aus meinem Gedruckten
Exemplar anders gelehrt."
(Augustusburg
1710, Beichtakten des Pfarrarchivs; zit. nach Schünemann1918, S. 145f.) |
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Neben den ortsgebundenen, seßhaften Bergsängern gab es bereits seit
dem 16. Jahrhundert fahrende Bergsänger, die aber
wahrscheinlich noch nicht auf Zistern musizierten.
Festzuhalten bleibt, daß die sächsischen Bergleute in der
Geschichte der Zister eine wichtige Rolle spielten. Über
etwa eineinhalb Jahrhunderte hinweg bildeten sie eine
stabile soziale Trägerschicht für das Instrument und seine
Musik.
Johann Wolfgang von Goethe: Wilhelm Meisters Lehrjahre, 1795, 2. Buch, 4. Kapitel, S. 234: »Es waren Bergleute, die, zu Zitter
und Triangel, mit lebhaften und grellen Stimmen, verschiedene artige Lieder vortrugen.«
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| Anonym, "Berg-Sänger", farbige Tuschzeichnung, 267 x 177, um 1760,
Freiberg, Stadt- und Bergbaumuseum, Inv.-Nr. 48/431 |
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Addendum |
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Martin Engelbrecht: "Femme d'ouvrier en Mines. / Eine Berg Knappin.", kolorierter Kupferstich aus "Assemblage nouveau des manouvries
habilles / Neu-eröffnete Sammlung der mit ihren eigenen Arbeiten und Werckzeugen eingekleideten Künstlern, Handwerckern und Professionen", unten rechts signiert:
"Mart. Engelbrecht excud. A. V.", Nr. "142", Augsburg, um 1730, ca. 28,5 x 18,5 cm;
Nachlass Wolfgang Meyer
"2 cordes de la guitare, 2 die Cithar Saiten" / "4 la guitarre, 4 die Cithar"
Darstellung der Zister nach: Christoph Weigel: Abbildung und Beschreibung derer
sämtlichen Berg-Wercks-Beamten und Bedienten nach ihrem gewöhnlichen Rang und
Ordnung im behörigen Berg-Habit, Nürnberg 1721, Taf. 17: "Citharoedus
metallicus. Ein Bergsänger" |
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