Zister: Sonderformen im 18. Jahrhundert
Andreas Michel
Im 17. und 18. Jahrhundert zeigt der Zisterbau in Schlesien und Ostpreußen sehr häufig individuelle Abweichungen von den mittel- und westeuropäischen Normen. Es werden Modelle gefertigt, die nicht auf westeuropäische Vorbilder zurückgehen:
- Zister, unsigniert, Schlesien (?), ehemals Breslau, Schlesisches Museum für Kunstgewerbe und Altertümer, Inv.-Nr. 298:99; siehe Epstein/Scheyer, S. 33 und Taf. III, Nr. 37
- Zister, anonym, Posen 1805, Berlin, Staatliches Institut für Musikforschung, Musikinstrumentensammlung, Inv.-Nr. 4465
- Zister, unsigniert, Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum, Inv.-Nr. MIR 852; siehe Huber 1989, S. 116 (die Angabe zur Provenienz - Thüringen - ist eine Vermutung)
- Zister, unsign., Sammlung Ulrich Wedemeier, siehe Wedemeier 2012, S. 10f. www.guitarcollection.de
- Zister, Sign.: "Gottfried Siebenschuch / Instrumentmacher / in Schreiberau" (Riesengebirge); Anfang 18. Jahrhundert; Köln, Stadtmuseum, Inv.-Nr. RM 1942/183 - V/45; siehe Hoyler 1993, S. 124; Nr. 114
Zister, unsigniert, ehemals Breslau, Schlesisches Museum für Kunstgewerbe und Altertümer Zister, Sign.: "Gottfried Siebenschuch / Instrumentmacher / in Schreiberau" Zister, unsigniert, ehemals Breslau, Schlesisches Museum für Kunstgewerbe und Altertümer, Inv.-Nr. 298:99

Lit.: Epstein/Scheyer, S. 33 und Taf. III, Nr. 37



Zister, Sign.: "Gottfried Siebenschuch / Instrumentmacher / in Schreiberau" (Riesengebirge); Anfang 18. Jahrhundert; Köln, Stadtmuseum, Inv.-Nr. RM 1942/183 - V/45

Lit.: Hoyler 1993, S. 124; Nr. 114
 
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© STUDIA INSTRUMENTORUM MUSICAE 2009